Bauchdeckenplastik
Der Bauch ist beiden Geschlechtern
eine sehr wichtige Körperregion, deren Aussehen
Zufriedenheit oder Frustation zur Folge haben kann.
Nach Gewichtsreduktion oder Schwangerschaften kommt
es zur Bildung eines sog. Hängebauchs oder einer
Fettschürze. Kleinere Eingriffe werden in örtlicher
Betäubung (Tumeszenz-verfahren), größere
in Vollnarkose durchgeführt. Je nach OP-Ausmaß,
Saugdrainagen etc., ist eine stationäre Nachbehandlung
von 1-4 Tagen ratsam. Bei größeren Hautüberschüssen
und Verschiebungen, muss zumeist der Nabel versetzt
werden. Schwellungen und Blutergüsse heilen nach
2-3 Wochen ab. Fäden werden nach ca. 14 Tagen gezogen.
Wichtig ist auch das Tragen eines Kompressionsmieders
oder einer elastischen Bauchbinde für 6 Wochen.
Anfangs sind Sport und schweres Heben zu meiden.
Oberarmstraffung
Abhängig vom Hautzustand,
Alter, Gewichtsreduktion etc. bilden die Oberarme in
gestreckter Haltung sog. Hängetaschen. Diese können
spindelförmig von der Achselhöhle, fast bis
zum Ellebogen an der Innenseite des Oberarmes, ausgeschnitten
werden. So entsteht eine lange Narbe, welche etwa nach
einem Jahr verblasst und nur noch wenig auffällt.
Bei leichteren Befunden kann die Hautstraffung halbmondförmig
nur in der Achselhöhle erfolgen. Dieser Eingriff
kann bei Bedarf auch mit einer Fettabsaugung kombiniert
werden.
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